Sonntagsstrudel-Sieger 2012

sonntagsstrudelBeim Tag der steirischen Bauern am 13. Juni in der Grazer Innenstadt wurden die Sieger des Sonntagsstrudel-Wettbewerbes von Neues Land und Sonntagsblatt gekürt. Der erste Platz ging an Seminarbäuerin Barbara Zenz aus Wolfsberg. Wir gratulieren ihr ganz herzlich zu ihrer gelungenen Kreation, einem Erdbeer-Spinat-Strudel.

 

Erdbeer-Spinat-Strudel

Teig:
25 dag Mehl
1 EL Rapsöl
ca. 1/8 l lauwarmes Wasser
Salz
½ EL Apfelessig

Aus allen Zutaten einen geschmeidigen Strudelteig bereiten, mit Öl bestreichen und bei Zimmertemperatur mind. 30 min rasten lassen.

Fülle 1:
25 dag Topfen
5 dag Zucker
1 Pkg Vanillepuddingpulver
1 Ei
1 EL Rum
Vanillezucker

20 dag Erdbeeren (saisonal frisch, restliches Jahr auch tiefgekühlte Ware verwendbar!)

Das Ei trennen, Dotter mit restlichen Zutaten glatt rühren, Eiklar zu Schnee schlagen und unter die Topfenmasse heben.

Die Erdbeeren in ca. 1 cm Würfel schneiden

Fülle 2:
10 dag passierten Spinat
3 Eier
12 dag Zucker
7 dag Mehl
etwas Backpulver

Eier trennen, Dotter mit Zucker gut schaumig schlagen, Spinat unterheben, Eiklar zu Schnee schlagen und abwechselnd mit dem mit Backpulver versiebten Mehl unter die Spinatmasse heben.

Strudelteig ausziehen, am unteren Ende die Topfenfülle auftragen (ca. 10 cm breit), die würfelig geschnittenen Erdbeeren darüber streuen. Nun die Spinatmasse anschließend aufstreichen. Gesamt soll max. ein Drittel des Teiges mit Fülle bestrichen sein, da sich die Spinatmasse beim Einrollen leicht weiter schiebt. Teig vorsichtig einrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech heben, mit Ei bestreichen und bei 180°C Heißluft ca. 35 – 40 min backen.

Am besten schmeckt dieser Strudel, der durch das intensive Farbenspiel auch das Auge besticht, lauwarm!

1. Österreichischer Milchwanderweg

Am 1. Juni 2012, dem Weltmilchtag, wurde in Gröbming der 1. Österreichische Milchwanderweg eröffnet. Die Projektidee stammt von der Fachschule Gröbming und wurde gemeinsam mit der Marktgemeinde Gröbming und dem Tourismusverband Gröbming umgesetzt.

Green Care

20. Juni 2012, 13-17 Uhr: „Green Care – mit Leib & Seele; Natur und Landwirtschaft als wertvoller Gesundheitsraum"

News

Klimakochworkshop

Ich tu's - Klima.Koch.Workshop

Klimafreundlich kochen mit Spaß und Genuss – das geht und wir zeigen Ihnen wie!

Neu! Seminarbäuerinnenkochbuch

Ab September: Seminarbäuerinnenkochbuch

Die besten Rezepte für Alltag und Festtag – erprobt und gelingsicher!
Gutes aus heimischen Zutaten
Mit Anleitungsfotos, Tipps sowie Informationen über Lebensmittel

Abschluss ZLG Seminarbäuerinnen

Kompetente Verstärkung für die steirischen Seminarbäuerinnen!

Seit 8. März weht in der Steiermark frischer Wind unter den Seminarbäuerinnen! Neun engagierte und bestens ausgebildete Seminarbäuerinnen mehr, wollen sich ab sofort als Botschafterinnen für die Qualität und den Wert heimischer Lebensmittel einsetzen!

mehr produkte-saison

Kürbis

Kürbis

 

 

 

Jeder von uns kennt den Kürbis in all seinen Farben und Formen, aber wussten Sie auch, dass der Kürbis botanisch gesehen eine Beere ist? Man könnte ihn demnach auch als die größte Beere der Welt bezeichnen. Was ihn außerdem so besonders macht, ist, dass er zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt gehört.

In der Steiermark, vor allem im südlichen Teil des Landes, wird der „Steirische Ölkürbis“ schon lange kultiviert (seit ca. 1750) und ist sowohl als Gemüse (Speisekürbis) als auch als Kürbiskernöl beliebt.

Aus gesundheitlicher Sicht zeichnet sich der Kürbis, in all seiner Sortenvielfalt, vor allem durch den hohen Gehalt an ß-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und ein günstiges Natrium-Kalium-Verhältnis (säureausscheidende und entwässernde Wirkung) aus. ß-Carotin wirkt stark antioxidativ. Das bedeutet, dass die Zellschädigung verhindert wird und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Atheriosklerose) vorgebeugt werden. Weiters sind der Gehalt an Eisen und Kieselsäure im Kürbis nennenswert. Eisen ist unerlässlich für den Sauerstofftransport im Blut. Kieselsäure stärkt das Bindegewebe. Kürbis als Gemüse weist, bei einem sehr geringen Fettanteil, eine hohe Nährstoffdichte auf. Das bedeutet, bei wenigen Kalorien wird dem Körper ein hoher Anteil an wichtigen Inhalts- und Vitalstoffen zugeführt.

Dass der Kürbis reif ist, erkennt man daran, dass er leicht hohl klingt, der Stiel braun und vertrocknet ist und er schwerer ist, als man aufgrund seiner Größe vermuten würde. Je nach Sorte ist er bei kühler, dunkler und trockener Lagerung einige Wochen bis Monate haltbar. Kürbisfleisch ist leicht verdaulich und gut verträglich, somit auch für die Schonkost bestens geeignet. Kürbis wird in der Küche hauptsächlich geraspelt oder gewürfelt und in gedünsteter Form als Beilage verwendet. Tipp: Probieren Sie Kürbis in Kuchen, Brot, Soßen, Suppen und Strudel mitverarbeitet.

Einen Überblick über die Sortenvielfalt finden Sie hier.

mehr rezepte-tipps mehr
g'scheit essen