Allerheiligenstriezel

striezel

Wieder wird einem bewusst, wie rasch ein Jahr vergehen kann. Traditionen machen uns immer wieder darauf aufmerksam, dass nicht nur das Jahr, sondern auch das Leben seinen Lauf nimmt.

Striezel werden in allen Regionen Österreichs gebacken. Ein Striezel aus eigener Herstellung ist nicht nur ein wunderbares und hübsches Gebäck, sondern mancherorts auch ein sinnvolles Geschenk an die Patenkinder. Aus Überlieferungen ist bekannt, dass Allerheiligenstriezel früher oftmals auch Spendbrote für die armen Leute waren.

Die eigene Herstellung schafft für gesundheits- und ernährungsbewusste Menschen die Gewissheit, dass man weiß, was in diesem Gebäck drinnen ist. In diesem Fall nur beste, schmackhafte und natürlich Zutaten. Striezel aus bäuerlicher Produktion werden noch immer mit echter Butter, frischer Milch und frischen Eiern zubereitet. Niemand kommt auf den Gedanken, dem Teig Emulgatoren, Feuchthaltemittel, Farbstoffe, usw. zuzufügen. Dies ist auch absolut nicht nötig, um einen schmackhaften und schönen Striezel zu backen. Diverse Zusatzstoffe sind schon deshalb überflüssig, da ein guter Striezel ohnehin nicht lange halten wird, weil er einfach zu gut schmeckt.

 

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Kürbis

Kürbis

 

 

 

Jeder von uns kennt den Kürbis in all seinen Farben und Formen, aber wussten Sie auch, dass der Kürbis botanisch gesehen eine Beere ist? Man könnte ihn demnach auch als die größte Beere der Welt bezeichnen. Was ihn außerdem so besonders macht, ist, dass er zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt gehört.

In der Steiermark, vor allem im südlichen Teil des Landes, wird der „Steirische Ölkürbis“ schon lange kultiviert (seit ca. 1750) und ist sowohl als Gemüse (Speisekürbis) als auch als Kürbiskernöl beliebt.

Aus gesundheitlicher Sicht zeichnet sich der Kürbis, in all seiner Sortenvielfalt, vor allem durch den hohen Gehalt an ß-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und ein günstiges Natrium-Kalium-Verhältnis (säureausscheidende und entwässernde Wirkung) aus. ß-Carotin wirkt stark antioxidativ. Das bedeutet, dass die Zellschädigung verhindert wird und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Atheriosklerose) vorgebeugt werden. Weiters sind der Gehalt an Eisen und Kieselsäure im Kürbis nennenswert. Eisen ist unerlässlich für den Sauerstofftransport im Blut. Kieselsäure stärkt das Bindegewebe. Kürbis als Gemüse weist, bei einem sehr geringen Fettanteil, eine hohe Nährstoffdichte auf. Das bedeutet, bei wenigen Kalorien wird dem Körper ein hoher Anteil an wichtigen Inhalts- und Vitalstoffen zugeführt.

Dass der Kürbis reif ist, erkennt man daran, dass er leicht hohl klingt, der Stiel braun und vertrocknet ist und er schwerer ist, als man aufgrund seiner Größe vermuten würde. Je nach Sorte ist er bei kühler, dunkler und trockener Lagerung einige Wochen bis Monate haltbar. Kürbisfleisch ist leicht verdaulich und gut verträglich, somit auch für die Schonkost bestens geeignet. Kürbis wird in der Küche hauptsächlich geraspelt oder gewürfelt und in gedünsteter Form als Beilage verwendet. Tipp: Probieren Sie Kürbis in Kuchen, Brot, Soßen, Suppen und Strudel mitverarbeitet.

Einen Überblick über die Sortenvielfalt finden Sie hier.

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