[Oster]ei

1,5 Milliarden Eier legen Österreichs Hennen jährlich. Rund 70 Millionen davon verteilt der Osterhase in bunten Farben auf die einzelnen Osternester. Wenn er dabei auf besondere Qualität setzt, greift er zu Eiern mit dem AMA-Gütesiegel. Diese stammen von regelmäßig kontrollierten, heimischen Legehennenbetrieben.

Nährstoffcockt[Ei]l

Als Keimzelle für neues Leben ist das Ei reich an wertvollen Nährstoffen: Vitamin A für die Sehkraft, Vitamin E als Jungbrunnen, Niacin für optimale Stoffwechselfunktionen, Biotin für schöne Haut und Haare, Folsäure für die Zellteilung und Eisen für einen guten Sauerstofftransport im Blut. Zink verbessert unsere Abwehrkräfte und Vitamin D stärkt unsere Knochen und Zähne. Vitamin D wird zum Großteil in der Haut unter der Einwirkung von UV-Strahlen gebildet. In den lichtarmen Monaten müssen wir jedoch auf diesen sonnigen Effekt weitgehend verzichten. Eine ausreichende Zufuhr über die Nahrung rückt daher weiter in den Mittelpunkt.

[Ei]nzigartig

Das Protein des Hühnereis erzielt mit einem Wert von 100 die höchstmögliche biologische Wertigkeit, die ein einzelnes Lebensmittel erreichen kann. Die biologische Wertigkeit sagt uns, wie viel Gramm Körperprotein aus 100 Gramm Nahrungsprotein gebildet werden können. In unserem Fall heißt das, dass das Protein aus dem Ei zu 100 Prozent in körpereigenes Eiweiß umgewandelt werden kann. Durch die Kombination von Lebensmitteln mit unterschiedlicher biologischer Wertigkeit, kann diese insgesamt erhöht werden. So erreicht man zum Beispiel durch den Verzehr von Erdäpfeln mit Spiegelei eine biologische Wertigkeit von 136.

[Ei]nwandfrei

Lassen Sie sich nicht mehr länger aus Sorge vor zu hohen Cholesterinwerten den Appetit auf Eierspeisen verderben. Auch wenn ein Ei mit einem durchschnittlichen Cholesteringehalt von 250 – 290 mg einen verhältnismäßig hohen Anteil aufweist, besteht neuesten Studien zu Folge kein Grund zum Verzicht. Das Cholesterin aus dem Hühnerei führt laut dieser Ergebnisse zu keiner Erhöhung des Cholesterinspiegels. Grund dafür ist, dass das Ei seine eigene Cholesterin-Polizei, nämlich das Lecithin enthält. Dieses senkt die körpereigene Cholesterinproduktion und verringert zudem die Aufnahme des Cholesterins aus dem Hühnerei.

Frische(i)tipps

Lagern Sie Eier kühl, trocken, lichtgeschützt und mit der stumpfen Seite nach oben. Um die Schutzfunktion der Schale nicht zu beeinträchtigen ist es wichtig, Feuchtigkeit zu vermeiden.

Damit Ihr nächstes Frühstücksei auch so schmeckt, wie es schmecken soll, halten Sie es von stark riechenden Lebensmitteln wie Käse fern. Eier können leicht Fremdgerüche annehmen.

 

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Kürbis

Kürbis

 

 

 

Jeder von uns kennt den Kürbis in all seinen Farben und Formen, aber wussten Sie auch, dass der Kürbis botanisch gesehen eine Beere ist? Man könnte ihn demnach auch als die größte Beere der Welt bezeichnen. Was ihn außerdem so besonders macht, ist, dass er zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt gehört.

In der Steiermark, vor allem im südlichen Teil des Landes, wird der „Steirische Ölkürbis“ schon lange kultiviert (seit ca. 1750) und ist sowohl als Gemüse (Speisekürbis) als auch als Kürbiskernöl beliebt.

Aus gesundheitlicher Sicht zeichnet sich der Kürbis, in all seiner Sortenvielfalt, vor allem durch den hohen Gehalt an ß-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und ein günstiges Natrium-Kalium-Verhältnis (säureausscheidende und entwässernde Wirkung) aus. ß-Carotin wirkt stark antioxidativ. Das bedeutet, dass die Zellschädigung verhindert wird und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Atheriosklerose) vorgebeugt werden. Weiters sind der Gehalt an Eisen und Kieselsäure im Kürbis nennenswert. Eisen ist unerlässlich für den Sauerstofftransport im Blut. Kieselsäure stärkt das Bindegewebe. Kürbis als Gemüse weist, bei einem sehr geringen Fettanteil, eine hohe Nährstoffdichte auf. Das bedeutet, bei wenigen Kalorien wird dem Körper ein hoher Anteil an wichtigen Inhalts- und Vitalstoffen zugeführt.

Dass der Kürbis reif ist, erkennt man daran, dass er leicht hohl klingt, der Stiel braun und vertrocknet ist und er schwerer ist, als man aufgrund seiner Größe vermuten würde. Je nach Sorte ist er bei kühler, dunkler und trockener Lagerung einige Wochen bis Monate haltbar. Kürbisfleisch ist leicht verdaulich und gut verträglich, somit auch für die Schonkost bestens geeignet. Kürbis wird in der Küche hauptsächlich geraspelt oder gewürfelt und in gedünsteter Form als Beilage verwendet. Tipp: Probieren Sie Kürbis in Kuchen, Brot, Soßen, Suppen und Strudel mitverarbeitet.

Einen Überblick über die Sortenvielfalt finden Sie hier.

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