Erdbeeren

erdbeerenWussten Sie, dass die Erdbeere eigentlich gar keine Beere ist? Trotz ihres Namens zählen Erdbeeren botanisch nämlich zu den Sammelnussfrüchten. Die eigentlichen Früchte der Erdbeeren sind Nüsschen – die kleinen, braunen Samen an der Außenhaut. Was wir als saftige Frucht essen, ist die fleischig ausgewachsene Blütenachse der Erdbeerpflanze.

Derzeit gibt es mehr als 1000 verschiedene Erdbeersorten. Allergrößter Beliebtheit erfreut sich in unseren Breiten die Sorte Elsanta. Dank ihrer kräftigen Süße und ihrer guten Haltbarkeit eignet sie sich besonders gut für die süße Küche.

Am besten schmecken Erdbeeren zur Hauptsaison von Mitte Mai bis Mitte Juli. Wer sie nicht direkt vom Beet nascht, sollte bei Einkauf und Lagerung einiges beachten. Erdbeeren reifen nicht nach, daher ist es wichtig besonders reife Früchte zu kaufen. Verlassen Sie sich dabei am besten auf Ihre Nase – reife Früchte duften intensiv. Die Erdbeeren sollten weiters unversehrt sein und keine Druckstellen haben. Grüne Kelchblätter sind ein Hinweis auf Frische.

Ungewaschene Erdbeeren halten im Kühlschrank nur ein bis zwei Tage. Wäscht man sie, sollte man sie am besten sofort essen.

Bei nur 37 kcal pro 100 g liefern Erdbeeren eine geballte Ladung an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Bezüglich ihres Vitamin C-Gehaltes können sie leicht mit der Zitrone konkurrieren. Die Samen sind besonders reich an Eisen. Der hohe Gehalt an Folsäure ist wichtig für die Zellneubildung und –teilung. Die enthaltenen Polyphenole (sek. Pflanzenstoffe) schützen vor HK-Erkrankungen, töten Krankheitskeime ab und wirken entzündungshemmend.

Die Erdbeere zählt somit nicht nur zu den köstlichsten Früchten aus heimischem Anbau, sonders auch zu gesündesten und ist das optimale Lebensmittel für eine perfekte Bikinifigur.

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Kürbis

Kürbis

 

 

 

Jeder von uns kennt den Kürbis in all seinen Farben und Formen, aber wussten Sie auch, dass der Kürbis botanisch gesehen eine Beere ist? Man könnte ihn demnach auch als die größte Beere der Welt bezeichnen. Was ihn außerdem so besonders macht, ist, dass er zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt gehört.

In der Steiermark, vor allem im südlichen Teil des Landes, wird der „Steirische Ölkürbis“ schon lange kultiviert (seit ca. 1750) und ist sowohl als Gemüse (Speisekürbis) als auch als Kürbiskernöl beliebt.

Aus gesundheitlicher Sicht zeichnet sich der Kürbis, in all seiner Sortenvielfalt, vor allem durch den hohen Gehalt an ß-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und ein günstiges Natrium-Kalium-Verhältnis (säureausscheidende und entwässernde Wirkung) aus. ß-Carotin wirkt stark antioxidativ. Das bedeutet, dass die Zellschädigung verhindert wird und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Atheriosklerose) vorgebeugt werden. Weiters sind der Gehalt an Eisen und Kieselsäure im Kürbis nennenswert. Eisen ist unerlässlich für den Sauerstofftransport im Blut. Kieselsäure stärkt das Bindegewebe. Kürbis als Gemüse weist, bei einem sehr geringen Fettanteil, eine hohe Nährstoffdichte auf. Das bedeutet, bei wenigen Kalorien wird dem Körper ein hoher Anteil an wichtigen Inhalts- und Vitalstoffen zugeführt.

Dass der Kürbis reif ist, erkennt man daran, dass er leicht hohl klingt, der Stiel braun und vertrocknet ist und er schwerer ist, als man aufgrund seiner Größe vermuten würde. Je nach Sorte ist er bei kühler, dunkler und trockener Lagerung einige Wochen bis Monate haltbar. Kürbisfleisch ist leicht verdaulich und gut verträglich, somit auch für die Schonkost bestens geeignet. Kürbis wird in der Küche hauptsächlich geraspelt oder gewürfelt und in gedünsteter Form als Beilage verwendet. Tipp: Probieren Sie Kürbis in Kuchen, Brot, Soßen, Suppen und Strudel mitverarbeitet.

Einen Überblick über die Sortenvielfalt finden Sie hier.

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