Gurken

gurke_kleinNeue Gaumenkreationen lassen das Image der Gurke als Schlankheitsgemüse ein wenig verblassen und stellen den Genusswert des Gemüses in den Vordergrund. Besonders an heißen Tagen erfrischt eine geeiste Gurkensuppe wunderbar, aber auch in warmen Gerichten entfaltet die Gurke ihren einzigartigen Geschmack.

Man unterscheidet bei den Gurken zwischen Gewächshaus- und Freilandgurke. Letztere ist dicker und rauschalig, die Gewächshausgurke hingegen lang, dünn und glattschalig. Die Farbenvielfalt reicht von grün über gelblich bis zu weißen Ausprägungen.

 

Saison

Die Gurkensaison beginnt bereits im März und endet im Oktober.

 

Einkauf und Lagerung

Beim Einkauf ist darauf zu achten, dass die Gurke fest und knackig ist und sich bei Druck mit den Fingern nicht weich anfühlt. Bei zu langer Lagerung kann die Gurke bitter schmecken.

 

Ernährungstipps

Gurken sind das Fitnessgemüse schlechthin, da sie zu 98% aus Wasser bestehen. Weiters enthalten sie reichlich Kalium, Kalzium, Eisen, Provitamin A, Vitamin B1 und Vitamin C. Viele Personen quälen sich allerdings mit der Verdauung von diesem Gemüse. Abhilfe kann geschaffen werden, indem man die Gurkenscheiben etwas dicker schneidet. So sind sie leichter verdaulich als Gurkensalat, der fein geschabt ist.

Durch den hohen Anteil an Wasser wirken Gurken wassertreibend, was die Ausscheidung von Harnsäure fördert. Zudem wirken sie basisch. Weiters punktet sie mir blutdrucksenkender und verdauungsfördernder Wirkung (v. a. der Gurkensaft).

 

Verwendung und Zubereitung

Gurken eignen sich bestens für Salate und als Rohkost. Sie finden aber auch Verwendung als gefüllte Gemüsegurken oder Essiggurken.

Um den Gurken das Wasser zu entziehen werden gehobelte Gurken gesalzen und anschließend ausgedrückt. Dies sollte man allerdings vermeiden, da mit dem Wasser auch Vitamine und Mineralstoffe verloren gehen. Deshalb sollte man Gurken erst kurz vor dem Verzehr salzen.

Der frische Geschmack der Gurke lässt sich gut mit Gewürzen wie Gurkenkraut, auch Borretsch genannt, Bohnenkraut oder Dille unterstreichen. Gurke harmoniert außerdem gut mit Senf und Knoblauch.

 

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Kürbis

Kürbis

 

 

 

Jeder von uns kennt den Kürbis in all seinen Farben und Formen, aber wussten Sie auch, dass der Kürbis botanisch gesehen eine Beere ist? Man könnte ihn demnach auch als die größte Beere der Welt bezeichnen. Was ihn außerdem so besonders macht, ist, dass er zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt gehört.

In der Steiermark, vor allem im südlichen Teil des Landes, wird der „Steirische Ölkürbis“ schon lange kultiviert (seit ca. 1750) und ist sowohl als Gemüse (Speisekürbis) als auch als Kürbiskernöl beliebt.

Aus gesundheitlicher Sicht zeichnet sich der Kürbis, in all seiner Sortenvielfalt, vor allem durch den hohen Gehalt an ß-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und ein günstiges Natrium-Kalium-Verhältnis (säureausscheidende und entwässernde Wirkung) aus. ß-Carotin wirkt stark antioxidativ. Das bedeutet, dass die Zellschädigung verhindert wird und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Atheriosklerose) vorgebeugt werden. Weiters sind der Gehalt an Eisen und Kieselsäure im Kürbis nennenswert. Eisen ist unerlässlich für den Sauerstofftransport im Blut. Kieselsäure stärkt das Bindegewebe. Kürbis als Gemüse weist, bei einem sehr geringen Fettanteil, eine hohe Nährstoffdichte auf. Das bedeutet, bei wenigen Kalorien wird dem Körper ein hoher Anteil an wichtigen Inhalts- und Vitalstoffen zugeführt.

Dass der Kürbis reif ist, erkennt man daran, dass er leicht hohl klingt, der Stiel braun und vertrocknet ist und er schwerer ist, als man aufgrund seiner Größe vermuten würde. Je nach Sorte ist er bei kühler, dunkler und trockener Lagerung einige Wochen bis Monate haltbar. Kürbisfleisch ist leicht verdaulich und gut verträglich, somit auch für die Schonkost bestens geeignet. Kürbis wird in der Küche hauptsächlich geraspelt oder gewürfelt und in gedünsteter Form als Beilage verwendet. Tipp: Probieren Sie Kürbis in Kuchen, Brot, Soßen, Suppen und Strudel mitverarbeitet.

Einen Überblick über die Sortenvielfalt finden Sie hier.

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