Essen und Trinken zur Faschingszeit

Zur Faschingszeit toben sich die Menschen vor Beginn der Fastenzeit nochmal richtig aus, dabei kommt auch Speis und Trank nicht zu kurz.

Die Faschingszeit mit zahlreichen Bällen und Veranstaltungen dauert von Dreikönig bis zum Aschermittwoch. Davor gibt's noch einen Höhepunkte, den Faschingsdienstag, der den Fasching beschließt. Der Fastnachtsbrauch in der Steiermark enthält Elemente alter bäuerlicher Kultur, höfischer Kostümfeste und spätmittelalterlicher bzw. frühneuzeitlicher Narrenfeste der Handwerker und Zünfte.

Am Aschermittwoch beginnt schließlich die 40-tägige Fastenzeit. Zwar sind die Bräuche zu Fasching weltweit und sogar in den deutschsprachigen Ländern sehr unterschiedlich, doch kostümieren sich die Menschen überall und feiern ausgelassen, denn sie wollen zum letzten Mal vor der Fastenzeit ihre Gelüste ausleben. Dabei wird auch deftig gespeist und reichlich Alkohol getrunken. Deshalb ist es kein Wunder, dass auch die Begriffe Karneval und Fasching mit Essen und Trinken zusammenhängen. Karneval leitet sich von "carnis levamen" ab, was so viel wie Fleischwegnahme bedeutet. Fasching kommt hingegen von dem Mittelhochdeutschen "vaschang", dem Wort für Fass. Das hängt mit dem Ausschank des Fastentrunks zusammen, denn oft handelte es sich dabei um ein starkes Bier.

Eine jahrhundertealte Tradition ist die Zubereitung von Krapfen und Schmalzgebäck zur Faschingszeit. Die fetthaltigen Krapfen gab es in der frühen Neuzeit nur zu Fasching. Klöster und Stadtverwaltungen verteilten die Krapfen, an denen sich die Menschen so richtig satt essen konnten. Dieser Brauch führt bis ins Mittelalter zurück: Am „fetten" oder „schmutzigen" Donnerstag wurde das letzte Mal vor Beginn der Fastenzeit geschlachtet. Damit das gewonnene Fett nicht verdarb, kochten die Menschen besonders fetthaltige Mahlzeiten oder nutzten das Fett für die Zubereitung von Gebäck. Auch heute noch werden beim Karneval Unmengen von Krapfen verzehrt. Das frittierte Gebäck aus Hefeteig wird mit den unterschiedlichsten Füllungen und Garnierungen angeboten.

 

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Kürbis

Kürbis

 

 

 

Jeder von uns kennt den Kürbis in all seinen Farben und Formen, aber wussten Sie auch, dass der Kürbis botanisch gesehen eine Beere ist? Man könnte ihn demnach auch als die größte Beere der Welt bezeichnen. Was ihn außerdem so besonders macht, ist, dass er zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt gehört.

In der Steiermark, vor allem im südlichen Teil des Landes, wird der „Steirische Ölkürbis“ schon lange kultiviert (seit ca. 1750) und ist sowohl als Gemüse (Speisekürbis) als auch als Kürbiskernöl beliebt.

Aus gesundheitlicher Sicht zeichnet sich der Kürbis, in all seiner Sortenvielfalt, vor allem durch den hohen Gehalt an ß-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und ein günstiges Natrium-Kalium-Verhältnis (säureausscheidende und entwässernde Wirkung) aus. ß-Carotin wirkt stark antioxidativ. Das bedeutet, dass die Zellschädigung verhindert wird und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Atheriosklerose) vorgebeugt werden. Weiters sind der Gehalt an Eisen und Kieselsäure im Kürbis nennenswert. Eisen ist unerlässlich für den Sauerstofftransport im Blut. Kieselsäure stärkt das Bindegewebe. Kürbis als Gemüse weist, bei einem sehr geringen Fettanteil, eine hohe Nährstoffdichte auf. Das bedeutet, bei wenigen Kalorien wird dem Körper ein hoher Anteil an wichtigen Inhalts- und Vitalstoffen zugeführt.

Dass der Kürbis reif ist, erkennt man daran, dass er leicht hohl klingt, der Stiel braun und vertrocknet ist und er schwerer ist, als man aufgrund seiner Größe vermuten würde. Je nach Sorte ist er bei kühler, dunkler und trockener Lagerung einige Wochen bis Monate haltbar. Kürbisfleisch ist leicht verdaulich und gut verträglich, somit auch für die Schonkost bestens geeignet. Kürbis wird in der Küche hauptsächlich geraspelt oder gewürfelt und in gedünsteter Form als Beilage verwendet. Tipp: Probieren Sie Kürbis in Kuchen, Brot, Soßen, Suppen und Strudel mitverarbeitet.

Einen Überblick über die Sortenvielfalt finden Sie hier.

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