Ostern: die Einkehr des Frühlings und das Ende der Fastenzeit

An welchem Wochenende Ostern gefeiert wird, bestimmt der Mond. Das Osterwochenende ist immer jenes Wochenende nach dem ersten Frühlingsvollmond. Der Ostersonntag fällt daher frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April.

Ostern entwickelte sich aus dem heidnischen Frühlingsfest. Die Symbolik des Festes liegt im zunehmenden Licht im Frühjahr, der wiederkehrenden Fruchtbarkeit, dem Erwachen der Natur und des neuen Lebens. Im Zusammenhang mit Ostern ist auch oft von Ostara die Rede, einer germanischen Frühlingsgöttin.

Als Begleiter der Frühlingsgöttin Ostara symbolisiert der Hase zu Ostern Fruchtbarkeit, auch das Ei gilt seit Jahrtausenden als Symbol des Lebens. Es heißt, dass der Brauch des Eiersuchens sich daraus entwickelte, dass die Hühner früher frei herumliefen. Wenn sie nach der eierlosen Winterzeit wieder anfingen, an verschiedenen Stellen Eier zu legen, mussten die Menschen danach suchen um sie nutzen zu können.

Es wird vermutet, dass die Tradition des Eierfärbens dadurch entstanden ist, dass während der Fastenzeit keine Eier gegessen werden durften. Um die Eier haltbar zu machen, wurden sie daher hart gekocht. Anschließend wurden die Eier mit Pflanzenteilen eingefärbt, um sie später von den rohen Eiern unterscheiden zu können.

Traditionell werden zu Ostern auch meterhohe Osterfeuer gezündet. Sie dienen dem Vertreiben des Winters und dem Begrüßen des Frühlings. Mit dem Feuer hofft man auch auf gute Ernten.

Zur Zeit der Christianisierung baute das Christentum auf diese Bräuche auf und übernahm das Osterfest in Form der Auferstehung von Jesus Christus.

Am Ostersonntag bzw. Karsamstag findet traditionell die sogenannte Fleischweihe statt. Dabei werden der Körbe mit der Osterjause in der Kirche gesegnet. Die Weihung und der anschließende Verzehr beenden die Fastenzeit. Zur Osterjause gehören Schinken, Kren, Eier und das Osterbrot.

 

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Kürbis

Kürbis

 

 

 

Jeder von uns kennt den Kürbis in all seinen Farben und Formen, aber wussten Sie auch, dass der Kürbis botanisch gesehen eine Beere ist? Man könnte ihn demnach auch als die größte Beere der Welt bezeichnen. Was ihn außerdem so besonders macht, ist, dass er zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt gehört.

In der Steiermark, vor allem im südlichen Teil des Landes, wird der „Steirische Ölkürbis“ schon lange kultiviert (seit ca. 1750) und ist sowohl als Gemüse (Speisekürbis) als auch als Kürbiskernöl beliebt.

Aus gesundheitlicher Sicht zeichnet sich der Kürbis, in all seiner Sortenvielfalt, vor allem durch den hohen Gehalt an ß-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und ein günstiges Natrium-Kalium-Verhältnis (säureausscheidende und entwässernde Wirkung) aus. ß-Carotin wirkt stark antioxidativ. Das bedeutet, dass die Zellschädigung verhindert wird und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Atheriosklerose) vorgebeugt werden. Weiters sind der Gehalt an Eisen und Kieselsäure im Kürbis nennenswert. Eisen ist unerlässlich für den Sauerstofftransport im Blut. Kieselsäure stärkt das Bindegewebe. Kürbis als Gemüse weist, bei einem sehr geringen Fettanteil, eine hohe Nährstoffdichte auf. Das bedeutet, bei wenigen Kalorien wird dem Körper ein hoher Anteil an wichtigen Inhalts- und Vitalstoffen zugeführt.

Dass der Kürbis reif ist, erkennt man daran, dass er leicht hohl klingt, der Stiel braun und vertrocknet ist und er schwerer ist, als man aufgrund seiner Größe vermuten würde. Je nach Sorte ist er bei kühler, dunkler und trockener Lagerung einige Wochen bis Monate haltbar. Kürbisfleisch ist leicht verdaulich und gut verträglich, somit auch für die Schonkost bestens geeignet. Kürbis wird in der Küche hauptsächlich geraspelt oder gewürfelt und in gedünsteter Form als Beilage verwendet. Tipp: Probieren Sie Kürbis in Kuchen, Brot, Soßen, Suppen und Strudel mitverarbeitet.

Einen Überblick über die Sortenvielfalt finden Sie hier.

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