Marillen

Die Sonnenfrüchte leuchten von Juni bis August verlockend gelb vom Baum und verbreiten einen lieblichen Duft in unseren Gärten. Unserem Gaumen bereiten sie einen flaumig zarten und angenehm süßen Genuss.

Aus gesundheitlicher Sicher hat die samtige Frucht auch einiges zu bieten: Durch den außergewöhnlich hohen Anteil an Carotin (Provitamin A), unterstützt sie den Körper beim Schutz vor den gefährlichen UV-Strahlen. Bereits mit drei Marillen kann der Tagesbedarf gedeckt werden. Das Carotin zählt zu den Antioxidantien, die uns außerdem vor Krebs- sowie Herz- und Gefäßerkrankungen schützen sollen sowie das Immunsystem stärken. Durch den nennenswerten Kaliumgehalt der Früchte wirken sie entwässernd und blutdrucksenkend. Die Kombination von Folsäure, Kupfer und Eisen sagt Müdigkeit und Konzentrationsschwäche den Kampf an. Der Ballaststoff Pektin fördert nicht nur die Verdauung und eine gesunde Darmflora, sondern kann sich auch positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken. Der niedrige Säuregehalt macht sie besonders bekömmlich.

Beim Einkauf sollten nur reife Früchte in den Korb wandern. Der Reifegrad ist ausschlaggebend für ihr spezielles Aroma. Reife Früchte erkennt man daran, dass sich der Kern sehr leicht lösen lässt. Die wohlschmeckensten Früchte sind jene, deren Bäckchen von der Sonne rot gefärbt wurden. Marillen sind wenig fäulnisanfällig. Bei 0 – 3°C kann man sie bis zu drei Wochen lagern. Bei Temperaturen zwischen 3 und 7°C werden sie leicht mehlig. Um in den Genuss des vollen Aromas zu kommen, sollte man sie dieses vor dem Verzehr erst bei etwa 15°C entfalten lassen.

 

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Kürbis

Kürbis

 

 

 

Jeder von uns kennt den Kürbis in all seinen Farben und Formen, aber wussten Sie auch, dass der Kürbis botanisch gesehen eine Beere ist? Man könnte ihn demnach auch als die größte Beere der Welt bezeichnen. Was ihn außerdem so besonders macht, ist, dass er zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt gehört.

In der Steiermark, vor allem im südlichen Teil des Landes, wird der „Steirische Ölkürbis“ schon lange kultiviert (seit ca. 1750) und ist sowohl als Gemüse (Speisekürbis) als auch als Kürbiskernöl beliebt.

Aus gesundheitlicher Sicht zeichnet sich der Kürbis, in all seiner Sortenvielfalt, vor allem durch den hohen Gehalt an ß-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und ein günstiges Natrium-Kalium-Verhältnis (säureausscheidende und entwässernde Wirkung) aus. ß-Carotin wirkt stark antioxidativ. Das bedeutet, dass die Zellschädigung verhindert wird und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Atheriosklerose) vorgebeugt werden. Weiters sind der Gehalt an Eisen und Kieselsäure im Kürbis nennenswert. Eisen ist unerlässlich für den Sauerstofftransport im Blut. Kieselsäure stärkt das Bindegewebe. Kürbis als Gemüse weist, bei einem sehr geringen Fettanteil, eine hohe Nährstoffdichte auf. Das bedeutet, bei wenigen Kalorien wird dem Körper ein hoher Anteil an wichtigen Inhalts- und Vitalstoffen zugeführt.

Dass der Kürbis reif ist, erkennt man daran, dass er leicht hohl klingt, der Stiel braun und vertrocknet ist und er schwerer ist, als man aufgrund seiner Größe vermuten würde. Je nach Sorte ist er bei kühler, dunkler und trockener Lagerung einige Wochen bis Monate haltbar. Kürbisfleisch ist leicht verdaulich und gut verträglich, somit auch für die Schonkost bestens geeignet. Kürbis wird in der Küche hauptsächlich geraspelt oder gewürfelt und in gedünsteter Form als Beilage verwendet. Tipp: Probieren Sie Kürbis in Kuchen, Brot, Soßen, Suppen und Strudel mitverarbeitet.

Einen Überblick über die Sortenvielfalt finden Sie hier.

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