Fastenspeisen

Aus gesundheitlicher Sicht bedeutet Fasten eine Reduktion. Wer das Heilfasten im ursprünglichen Sinne betreibt verzichtet (fast) auf jegliche Nahrungszufuhr, andere wiederum enthalten sich für 40 Tage beliebter Speisen und Getränke wie Fleisch, Alkohol oder Süßigkeiten.

Grundlage traditioneller Fastenspeisen bilden verschiedene Getreidesorten, Gemüse, Obst und Fisch. Die Zubereitung der Speisen war ursprünglich vom jeweiligen Kulturkreis abhängig, sowie vom sozialen Stand der Bevölkerung. Grundbedingung war nur, dass die Gerichte fleischlos waren. Die alternative Kost ist meist kalorienarm, dafür umso reicher an Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen - was die wünschenswerte Zusammensetzung einer alltäglichen Kost auch über die Fastenzeit hinaus ausmachen würde.

Kohlenhydrate sind unsere wichtigsten Energiespender und keine Dickmacher, wie oft fälschlich behauptet. Dies gilt allerdings nur so lange auf eine fettsparende Zubereitung geachtet wird!

Ballaststoffe - in Obst, Gemüse und Vollkorngetreide - regulieren nicht nur unsere Verdauung, sie helfen einen erhöhten Cholesterinspiegel zu senken, halten den Blutzucker konstant, sind wichtig für eine gesunde Darmflora und somit für ein gestärktes Immunsystem. In der Fastenzeit sind sie besonders hilfreich aufgrund ihres sättigenden Effekts.

Getreide enthält reichlich Vitamine und Mineralstoffe:

  • B-Vitamine: für unser Gehirn und Nerven, sowie für den Stoffwechsel
  • Carotinoide (z.B. reichlich im Polenta): stärken das Immunsystem, schützen vor Krebs- und Herz-Kreislauferkrankungen
  • Kieselsäure (z.B. reichlich in Hirse): wichtig für Bindegewebe, Haare, Haut und Nägel
  • Magnesium: wichtig für Muskel- und Nerventätigkeit
  • Eisen (z.B. reichlich in Hirse und Polenta): wichtig für den Sauerstofftransport

Fisch ist ein wertvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Er enthält hochwertiges Eiweiß und ist leicht verdaulich. Die wertvollen Omega-3-Fettsäuren helfen unser Herz-Kreislauf-System zu schützen.

Fastengerichte bedeuten somit keinen Verzicht, sondern einen Gewinn für unsere Gesundheit. Nutzen Sie die Fastenzeit, um Ihre Ernährungsgewohnheiten einem Frühjahrsputz zu unterziehen und probieren Sie auch einmal wieder etwas Neues aus wie zum Beispiel unser Rezept der Saison.

 

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Kürbis

Kürbis

 

 

 

Jeder von uns kennt den Kürbis in all seinen Farben und Formen, aber wussten Sie auch, dass der Kürbis botanisch gesehen eine Beere ist? Man könnte ihn demnach auch als die größte Beere der Welt bezeichnen. Was ihn außerdem so besonders macht, ist, dass er zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt gehört.

In der Steiermark, vor allem im südlichen Teil des Landes, wird der „Steirische Ölkürbis“ schon lange kultiviert (seit ca. 1750) und ist sowohl als Gemüse (Speisekürbis) als auch als Kürbiskernöl beliebt.

Aus gesundheitlicher Sicht zeichnet sich der Kürbis, in all seiner Sortenvielfalt, vor allem durch den hohen Gehalt an ß-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und ein günstiges Natrium-Kalium-Verhältnis (säureausscheidende und entwässernde Wirkung) aus. ß-Carotin wirkt stark antioxidativ. Das bedeutet, dass die Zellschädigung verhindert wird und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Atheriosklerose) vorgebeugt werden. Weiters sind der Gehalt an Eisen und Kieselsäure im Kürbis nennenswert. Eisen ist unerlässlich für den Sauerstofftransport im Blut. Kieselsäure stärkt das Bindegewebe. Kürbis als Gemüse weist, bei einem sehr geringen Fettanteil, eine hohe Nährstoffdichte auf. Das bedeutet, bei wenigen Kalorien wird dem Körper ein hoher Anteil an wichtigen Inhalts- und Vitalstoffen zugeführt.

Dass der Kürbis reif ist, erkennt man daran, dass er leicht hohl klingt, der Stiel braun und vertrocknet ist und er schwerer ist, als man aufgrund seiner Größe vermuten würde. Je nach Sorte ist er bei kühler, dunkler und trockener Lagerung einige Wochen bis Monate haltbar. Kürbisfleisch ist leicht verdaulich und gut verträglich, somit auch für die Schonkost bestens geeignet. Kürbis wird in der Küche hauptsächlich geraspelt oder gewürfelt und in gedünsteter Form als Beilage verwendet. Tipp: Probieren Sie Kürbis in Kuchen, Brot, Soßen, Suppen und Strudel mitverarbeitet.

Einen Überblick über die Sortenvielfalt finden Sie hier.

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