Saiblingsfilet mit Paprikapolenta

Zutaten:fisch und polenta

4 Saiblingsfilets à ca. 150 g
Salz, Pfeffer
Butter und Rapsöl zum Braten
Kresse zum Garnieren

Paprikapolenta:
2 EL Butter
je 1 rote und gelbe Paprikaschote
500 ml Gemüsefond oder Milch
200 g Polenta (Maisgrieß)
Salz, Pfeffer
2 EL geschlagenes Obers

Zubereitung:

Das Saiblingsfilet mit Salz und Pfeffer würzen. In einer Pfanne Öl mit etwas Butter erhitzen. Die Filets auf beiden Seiten kräftig anbraten und unter ständigem Wenden bei reduzierter Hitze (nicht zu lang!) fertig braten.

Für die Polenta die Paprikaschoten entkernen und in Würfel schneiden. In einer Kasserolle Butter erhitzen und die Paprikaschoten darin anschwitzen. Mit Fond oder Milch aufgießen, Polenta einrieseln lassen und unter ständigem Rühren einige Minuten köcheln lassen, bis der Grieß schön aufgequollen ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz vor dem Anrichten das geschlagene Obers unterheben, damit die Polenta schön cremig wird. Polenta auf Tellern verteilen, Saiblingsfilets darauf setzen und mit Kresse garnieren.

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Kürbis

Kürbis

 

 

 

Jeder von uns kennt den Kürbis in all seinen Farben und Formen, aber wussten Sie auch, dass der Kürbis botanisch gesehen eine Beere ist? Man könnte ihn demnach auch als die größte Beere der Welt bezeichnen. Was ihn außerdem so besonders macht, ist, dass er zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt gehört.

In der Steiermark, vor allem im südlichen Teil des Landes, wird der „Steirische Ölkürbis“ schon lange kultiviert (seit ca. 1750) und ist sowohl als Gemüse (Speisekürbis) als auch als Kürbiskernöl beliebt.

Aus gesundheitlicher Sicht zeichnet sich der Kürbis, in all seiner Sortenvielfalt, vor allem durch den hohen Gehalt an ß-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und ein günstiges Natrium-Kalium-Verhältnis (säureausscheidende und entwässernde Wirkung) aus. ß-Carotin wirkt stark antioxidativ. Das bedeutet, dass die Zellschädigung verhindert wird und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Atheriosklerose) vorgebeugt werden. Weiters sind der Gehalt an Eisen und Kieselsäure im Kürbis nennenswert. Eisen ist unerlässlich für den Sauerstofftransport im Blut. Kieselsäure stärkt das Bindegewebe. Kürbis als Gemüse weist, bei einem sehr geringen Fettanteil, eine hohe Nährstoffdichte auf. Das bedeutet, bei wenigen Kalorien wird dem Körper ein hoher Anteil an wichtigen Inhalts- und Vitalstoffen zugeführt.

Dass der Kürbis reif ist, erkennt man daran, dass er leicht hohl klingt, der Stiel braun und vertrocknet ist und er schwerer ist, als man aufgrund seiner Größe vermuten würde. Je nach Sorte ist er bei kühler, dunkler und trockener Lagerung einige Wochen bis Monate haltbar. Kürbisfleisch ist leicht verdaulich und gut verträglich, somit auch für die Schonkost bestens geeignet. Kürbis wird in der Küche hauptsächlich geraspelt oder gewürfelt und in gedünsteter Form als Beilage verwendet. Tipp: Probieren Sie Kürbis in Kuchen, Brot, Soßen, Suppen und Strudel mitverarbeitet.

Einen Überblick über die Sortenvielfalt finden Sie hier.

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